Satzung

§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der 1919 gegründete Verein führt den Namen:

Spielvereinigung 1919 Wiesbaden-Sonnenberg e.V.

im Folgenden Verein genannt.

2. Er hat seinen Sitz in Wiesbaden-Sonnenberg und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter Nr. 1376 eingetragen.

Die Vereinsfarben sind Rot, Weiß.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zwecke, Ziele und Aufgaben

1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Ermöglichung sportlicher Übungen, insbesondere durch Fußball.

2. Ziel und Aufgabenstellung ist, die Förderung des Sports, insbesondere den Fußball in allen Altersdisziplinen wahrzunehmen.

3. Der Verein wahrt die Belange seiner Mitglieder durch die Mitarbeit in den Verbänden. Er führt seine Aufgabe in parteipolitischer und konfessioneller Neutralität durch. Die soziale Integration ausländischer Mitbürger soll gefördert werden.

§ 3

Gemeinnützigkeit

1. Der Verein fördert den Sport, insbesondere den Fußballsport durch Unter- stützung und Entwicklung des Spitzensports, des Amateur- und Freizeitsports unter besonderer Berücksichtigung der Jugendarbeit. Er fördert das Lehr- und Ausbildungswesen, sowie durch Information und Verbesserungsmaßnahmen die Sicherheit im Sport.

2. Der Verein dient ausschließlich unmittelbar gemeinnützigen Zwecken i. S. d. Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“, §§ 52 ff. der Abgabenordnung.

3. Der Verein ist selbstlos tätig. Dem ideellen Zweck der Förderung des Sports ist die zur Erreichung des Vereinszweckes erforderliche eigenwirtschaftliche Betätigung des Vereins untergeordnet. Haushaltsmittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder sowie die in ihnen organisierten Sportler erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, die den satzungsgemäßen Zwecken widersprechen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Die Mitglieder der Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Nachgewiesene Auslagen werden erstattet.

§ 4

Verbandszugehörigkeit

Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Hessen sowie der jeweils zuständigen Dachverbände und als Mitglied deren Satzungen und Ordnungen unterworfen. Um die Durchführung der Vereinsaufgaben zu ermöglichen, kann der Vorstand den Austritt und Eintritt zu den Sportverbänden beschließen. Satzungen und Ordnungen des DFB, des jeweiligen Regional- und Landesverbandes sind für den Verein und seine Mitglieder unmittelbar verbindlich.

§ 5

Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus:

a. aktiven Mitgliedern: Mitglieder ab Vollendung des 18. Lebensjahres, die Sport betreiben

b. passiven Mitgliedern: Mitglieder ab Vollendung des 18. Lebensjahres, die keinen Sport betreiben

c. Jugendmitgliedern: Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

d. Ehrenmitgliedern

e. fördernden Mitgliedern: Personen, Personengesellschaften, juristische Per- sonen und Vereine, die einen Beitrag nach Vereinbarung zahlen.

Zu a und b: Die aktiven und passiven Mitglieder genießen die sich aus der Satzung des Vereins ergebenden Rechte. Sie haben das aktive und passive Wahlrecht und die aus der Satzung ersichtlichen Pflichten zu erfüllen.

Zu c: Jugendliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und sind nicht wählbar. Im Übrigen sind sie den aktiven und passiven Mitgliedern gleichgestellt.

Zu d: Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Beiträge befreit. Im Übrigen sind sie den aktiven und passiven Mitgliedern gleichgestellt.

Zu e: Fördernde Mitglieder können keine Rechte und Pflichten aus ihrer Mitgliedschaft in Anspruch nehmen.

2. Die Anmeldung als Mitglied des Vereins hat schriftlich - bei Minderjährigen mit Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters - zu erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit Stimmenmehrheit. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Bei Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand hat der Antragsteller innerhalb von einem Monat nach Bekanntgabe der Ablehnung ein Einspruchsrecht gegen diese Entscheidung. Die nächste folgende Mitgliederversammlung entscheidet endgültig über den Einspruch. Hierzu ist ein Mehrheitsbeschluss erforderlich.

§ 6

Beiträge

Zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben, deren Art und Höhe durch die Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung festgelegt wird.

§ 7

Kündigung, Austritt, Ausschluss

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.

2. Die Kündigung der Mitgliedschaft kann nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des betreffenden Jahres schriftlich gegenüber dem Vorstand erfolgen.

3. Die Mitgliedschaft kann bei groben Verstößen des Mitgliedes gegen die Ziele und Zwecke des Vereins sowie gegen die Satzung durch Beschluss des Vorstandes gelöscht werden (Ausschluss). Hiergegen hat das Mitglied innerhalb von einem Monat nach Bekanntgabe des Ausschlusses Einspruchsrecht. Über den Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit endgültig. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.

§ 8

Ehrenordnung

a. silberne Nadel an Mitglieder für 20-jährige Mitgliedschaft,

b. goldene Nadel an Mitglieder für 30-jährige Mitgliedschaft,

c. Ehrenmitgliedschaft für 40-jährige Vereinszugehörigkeit oder besonde- re Verdienste

d. Verdienstnadel für besondere Verdienste.

§ 9

Organe

Die Organe des Vereins sind:

a. die Mitgliederversammlung

b. der Vorstand

§ 10

Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wählt die Mitglieder des Vorstandes sowie die Rechnungsprüfer. Sie nimmt die Jahresberichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer entgegen, beschließt über die Entlastung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer und legt die Mitgliedsbeiträge fest. Sie beschließt über Satzungsänderungen, die nur mit 2/3-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden können.

2. Einladungen zur Mitgliederversammlung sind durch den Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch dessen Stellvertreter, innerhalb des ersten Halbjahres nach jedem Geschäftsjahr den Mitgliedern schriftlich unter Beifügung der Tagesordnung spätestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin zu übersenden. Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

a. Bericht des Vorstandes

b. Bericht der Rechnungsprüfer

c. Feststellung der Stimmliste

d. Entlastung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer

e. Anträge

f. Wahlen

g. Verschiedenes

3. Die Mitgliederversammlung besteht aus allen Mitgliedern sowie den Mitglie- dern des Vorstandes. Die Stimmrechte in der Mitgliederversammlung ergeben sich aus § 5 dieser Satzung.

4. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand des Vereins ge- stellt werden. Anträge von Mitgliedern müssen mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin schriftlich dem Vorstand vorliegen. Dringlichkeitsanträge können nur mit Zustimmung einer 2/3-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder behandelt werden. Dringlichkeitsanträge auf Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes und auf Satzungsänderungen sind nicht zulässig.

5. Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist einzuladen, wenn der Vorstand dies beschließt oder von mindestens 49 % der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt wird. Für die Einberufung zur außerordentlichen Versammlung gelten ansonsten die Vorschriften wie bei der ordentlichen Mitgliederversammlung.

6. Jede Mitgliederversammlung, gleichgültig ob es sich um eine ordentliche oder außerordentliche handelt, ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmenthaltungen werden wie nicht abgegebene Stimmen behandelt, ebenso abgegebene ungültige und - bei Abstimmung mit Stimmzettel - unbeschriftete Stimmzettel. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Stellvertretung ist nicht gestattet. Briefwahl ist nicht möglich.

8. Die Mitgliederversammlung führt Abstimmungen durch Handzeichen durch. Auf Antrag erfolgen die Wahlen mit verdeckten Stimmzetteln.

9. Über die Mitgliederversammlung muss ein Protokoll geführt werden, dass vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muss.

§ 11

Vorstand

1. Der geschäftsführende Vorstand führt den Verein i. S. d. § 26 BGB. Er leitet und repräsentiert den Verein und erfüllt die ihm übertragenen satzungsgemäßen Aufgaben. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie die Verantwortung für die ordnungsgemäße Geschäftsführung des Vereins. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an:

der Vorsitzende

der Schriftführer

2. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

1. dem Vorsitzenden

2. dem stellvertretenden Vorsitzenden

3. dem Kassierer

4. dem stellvertretenden Kassierer

5. dem Schriftführer

6. dem stellvertretenden Schriftführer

7. dem Jugendleiter

8. dem stellvertretenden Jugendleiter

9. dem Spielausschuss-Vorsitzenden

10. dem stellvertretenden Spielausschuss-Vorsitzenden

11. dem ersten Beisitzer

12. dem zweiten Beisitzer

13. dem dritten Beisitzer

3. Die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder vertreten den Verein zusammen.

4. In Personalunion kann ein Vorstandsmitglied auch ein bzw. ein weiteres Vor- standsamt wahrnehmen.

5. Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre, gerechnet von ordentlicher Mitgliederversammlung zu ordentlicher Mitgliederversammlung. Alle zwei Jahre scheiden Mitglieder des Vorstandes wechselweise aus, erstmals die unter den ungeraden Ziffern aufgeführten, sodann die unter den geraden Ziffern aufgeführten. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsperiode aus, bilden die übrigen Mitglieder alleine den Vorstand und beschließen über die Wahrnehmung des frei gewordenen Amtes bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Auf dieser wird ein Nachfolger für die restliche Amtsdauer bestellt.

6. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

7. Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist immer gegeben, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder im Verhinderungsfall seines Vertreters.

8. Mitglieder des Vorstands dürfen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit den Aufwendungsersatz in Höhe der steuerlichen Pauschalen erhalten.

§ 12

Rechnungsprüfer

Zur Prüfung der Finanzen des Vereins werden zwei Rechnungsprüfer durch die Mitgliederversammlung wechselweise für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von ordentlicher Mitgliederversammlung zu ordentlicher Mitgliederversammlung, gewählt. Sie dürfen kein Amt im Verein begleiten. Sie haben mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 13

Satzungsänderungen

Wird zwischen zwei Mitgliederversammlungen eine Satzungsänderung erforderlich, so kann dies durch den Vorstand beschlossen werden. Die nächste Mitgliederversammlung muss diese Satzungsänderung dann genehmigen. Wird die Genehmigung versagt, so gilt die Satzungsänderung als aufgehoben. Diese Regelungen finden keine Anwendung, wenn eine Änderung der §§ 1, 6, 10 und 14 vorgenommen werden soll.

§ 14

Auflösung des Vereines

1. Die Auflösung des Vereines kann nur auf Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung ausgesprochen werden. Ein Auflö- sungsbeschluss muss mit 3/4-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden.

2. Im Falle der Auflösung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das zu diesem Zeitpunkt vorhandene Vermögen an die Stadt Wiesbaden, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 15

Inkrafttreten und Übergangsregelung

Vorstehende Satzung tritt nach Genehmigung durch die Mitgliederversammlung mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Mit dem Inkrafttreten sind die früheren Satzungen erloschen. Bis zur Wahl des Vorstandes, die in einer nach Inkrafttreten der Satzung einzuberufenden Mitgliederversammlung stattzufinden hat, nimmt der bisherig gewählte Vorstand die Aufgaben des Vorstandes wahr. Die bisherigen Vereinsorgane können auf der Grundlage der beschlossenen Satzungsänderung Beschlüsse fassen, die mit der Eintragung der Satzungsänderung wirksam werden.

Mit Aufruf des Tagesordnungspunktes Wahlen bei der einzuberufenden Mitgliederversammlung endet die Amtszeit des bisherigen Vorstandes.

Bei der Erstwahl des Vorstandes werden die unter den ungeraden Ziffern gemäß § 11 Abs. 2 aufgeführten Mitglieder für zwei Jahre gewählt, die unter den geraden Ziffern aufgeführten Mitglieder für ein Jahr.

Wiesbaden-Sonnenberg, den 24. Mai 2013


Spvgg Sonnenberg